Blutdruckmessgeräte von Omron: RS2 und MIT Elite Plus mit "Gut" benotet

Der japanische Herstellen Omron stellt den Testsieger 2016 der Stiftung Warentest: Das Blutdruckmessgerät RS2 konnte in fast allen Punkten überzeugen. Drei weitere Modelle waren bei verschiedenen Tests auf den vorderen Plätzen zu finden.

Stiftung Warentest hat 2016 das Modell RS2 und ÖKO-TEST 2013 das MIT Elite Plus mit Gut benotet

Omron-Blutdruckmessgeräte für das Handgelenk

Omron RS2 als Testsieger

Die RS-Linie von Omron besteht aus vier Geräten. Das einfachste Modell RS2* ging aus dem Vergleich der Stiftung Warentest aus dem Jahr 2016 als Sieger hervor:

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Omron RS2

  • gute Mess- und Wiederhol­genauigkeit, kaum störanfällig
  • erkennt unregelmäßigen Herzschlag
  • keine Extras wie z.B eine farbliche Einordnung der Messwerte
  • Speicher für 30 Messwerte, ohne Datum und Uhrzeit

RS3

Das Modell RS3 bietet eine deutlich bessere Ausstattung: Größeres Display mit grafischer Darstellung, 60 Speicherplätze mit Datum und Uhrzeit, sowie die Erkennung von Körperbewegungen während der Messung. Es ist auch das einzige Modell der RS-Serie, das mit dem Gütesiegel der Deutschen Hochdruckliga ausgezeichnet wurde.

RS6

Das RS6* war das beste Handgelenkgerät in einem Vergleich der Stiftung Warentest aus dem Jahr 2018. Es ist ein sehr dünnes und leichtes Gerät, das die Messung nahezu lautlos durchführt. Ein Positionierungssensor kontrolliert, ob das Gerät bei der Messung in der richtigen Höhe gehalten wird.

Die Endnote der Stiftung Warentest für das RS6 war allerdings dennoch nur befriedigend, bei der Messgenauigkeit erreicht es nicht die Präzision des einfacheren Modells RS2.

RS8

Das RS8 ähnelt dem RS6, kann aber über eine NFC-Schnittstelle die Blutdruckdaten direkt auf einen Computer oder Laptop laden. Ein kostenloser Online-Zugang zu einer Gesundheitssoftware von Omron ermöglicht dann eine bessere Auswertung der Daten

HG5 Precision

Mit einem abgerundeten Gehäuse präsentiert sich die HG-Linie, die Funktionen gleichen aber weitgehend der RS-Linie. Das einzige Modell, das noch im Handel erhältlich ist, das HG5 Precision. Es erkennt unregelmäßige Herzschläge und ist mit einem Positionierungssensor ausgestattet.

Omron-Blutdruckmessgeräte für den Oberarm

MIT Elite Plus mit guten Noten

Die M-Linie umfasst sieben Modelle. Das MIT Elite Plus* gehörte zu einem von vier Geräten, welche in einem Vergleich der Zeitschrift ÖKO-Test mit "Gut" benotet wurden.

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Omron MIT Elite Plus

  • sehr gute Handhabung
  • 90 Speicherplätze mit Datum und Uhrzeit
  • Sensor erkennt Körperbewegungen während der Messung
  • USB-Schnittstelle

M300 und M400

Das Modell M300 ist das günstigste und einfachste Modell dieser Linie. Das Modell M400* gehört zu den vier besten Oberarmgeräten im Vergleich der Stiftung Warentest von 2018. Gelobt wurde die feste und vorgeformte IntelliWrap Manschette, die das Anlegen erleichtern kann. Bei der Messgenauigkeit reichte es allerdings nur für die Note "Befriedigend".

Als weitere Ausstattung bietet das M400 je 60 Speicherplätze für zwei Nutzer, zudem erkennt es Körperbewegungen während der Messung. Die Variante M400 IT ist mit einer USB-Schnittstelle für den Anschluss an einen Computer ausgestattet, zudem ist der Online-Zugang zu einer Omron-Gesundheitssoftware kostenlos.

M500, M700 und MIT5s connect

Das Modell M500 erkennt Anzeichen von Morgenhypertonie. Eine ähnliche Ausstattung hat das M700 Intelli IT, es kann sich aber über Bluetooth mit einer Smartphone-App verbinden. Das Gleiche gilt für das MIT5s connect, das sich von den anderen Modellen vor allem aufgrund seines moderneren Designs abhebt.

Evolv: Blutdruckmessen ohne Schläuche

Eine Innovation ist das Modell Evolv* - es ist das einzige Oberarmgerät, das ohne Schläuche auskommt. Ähnlich wie bei den Modellen für das Handgelenk sitzt die Messstation direkt auf der Manschette, das integrierte Display glänzt mit hoher Auflösung.

Die Bedienung erfolgt über einen einzigen Knopf. Die Daten können über Bluetooth direkt mit Apple Health analysiert oder in andere Apps exportiert werden. Die innovative Technik und gute Ausstattung haben allerdings ihren Preis: Das Omron Evolv gehört zu den teuersten Blutdruckmessgeräten auf dem Markt.

Fazit

Omron bietet eine Vielzahl von Blutdruckmessgeräten, die in den Vergleichstests meist gut abschneiden. Im letzten Test der Stiftung Warentest gehörten die Modelle RS6* und M400* zu den besten Geräten.

Vor allem die neueren Geräte überzeugen auch durch ein ansprechendes Design.

In Sachen der Ausstattung ist für jeden Geschmack etwas dabei: vom spartanischen - aber uneingeschränkt empfehlenswerten - Handgelenkgerät RS2* bis zum innovativen, sehr kostspieligen Omron Evolv*.

Über Omron
Die Firma wurde 1933 im japanischen Kyoto gegründet, der Stadtbezirk "Omuro" stand Pate beim Namen. Neben medizinischen Geräten (darunter auch Fieberthermometer) stellt das Unternehmen auch Automaten für die Industrie und elektronische Komponenten her. Seit 1974 ist Omron in Europa aktiv.

Quellen und weiterführende Literatur

  • Stiftung Warentest: "Blut­druck­mess­geräte im Test: Wenige arbeiten zuver­lässig", veröffentlicht 2018 im Test-Heft Nr. 11 (Link)
  • Stiftung Warentest: "Blut­druck­mess­geräte: Nur 3 von 15 sind gut", veröffentlicht 2016 im Test-Heft Nr. 5 (Link)
  • Ökotest: "Blutdruckmessgeräte: Messbarer Erfolg", Jahrbuch 2013 (Link)